125 Jahre

1792 - Erste urkundliche Erwähnung des Hauses als Ausspanne für Reisende an der Salzstraße.

1848 - Der Tanzsaal im ersten Stock wurde errichtet.

1857 - Der Name “Schönburgischer Hof” tauchte das erste Mal auf. 

1879 - Ein Brand vernichtete das Haus, ein Neubau wurde gebaut.
 
1887/1889 - Der Umbau des Gasthofs zu einem Bahnhof für die Strecke Stollberg-Zwönitz scheiterte. 


2026 feiern die vierte und fünfte Generation 125 Jahre Familienbesitz!

Christian Friedrich & Linda

1901 - 1937

1901 erwarb der Strumpfwirker Christian Friedrich Pöschmann das Gebäude, erhielt die Konzession zum Betreiben einer Gastwirtschaft. Seit dieser Zeit befindet sich das Anwesen in ununterbrochenem Familienbesitz. Friedrich Pöschmann war gleichzeitig als Bahnagent tätig, er verkaufte Fahrkarten und bearbeitete umfangreichen Güterverkehr an der 1889 gegründeten Bahnlinie Stollberg-Zwönitz. Daraus resultiert der auch jetzt noch gebräuchliche Ausspruch: Ich geh in den „Bahnhof" zum „Toffel Fritz", wie Friedrich Pöschmann auch genannt wurde. Darüber hinaus übernahm die Familie die Postversorgung von Oberaffalter und Streitwald. Der „Schönburg'sche Hof war nun Gasthaus, Postamt und Teil des Bahnhofs zugleich.In den Sommermonaten der Jahre 1921-1941 wurden im Haus Ferienkinder aus Leipzig untergebracht. Für viele der Kinder waren diese Tage auf dem Land ein unvergessliches Erlebnis. 

Martin & Elsa

 1937 - 1977 

1901 erwarb der Strumpfwirker Christian Friedrich Pöschmann das Gebäude, erhielt die Konzession zum Betreiben einer Gastwirtschaft. Seit dieser Zeit befindet sich das Anwesen in ununterbrochenem Familienbesitz. Friedrich Pöschmann war gleichzeitig als Bahnagent tätig, er verkaufte Fahrkarten und bearbeitete umfangreichen Güterverkehr an der 1889 gegründeten Bahnlinie Stollberg-Zwönitz. Daraus resultiert der auch jetzt noch gebräuchliche Ausspruch: Ich geh in den „Bahnhof" zum „Toffel Fritz", wie Friedrich Pöschmann auch genannt wurde. Darüber hinaus übernahm die Familie die Postversorgung von Oberaffalter und Streitwald. Der „Schönburg'sche Hof war nun Gasthaus, Postamt und Teil des Bahnhofs zugleich.In den Sommermonaten der Jahre 1921-1941 wurden im Haus Ferienkinder aus Leipzig untergebracht. Für viele der Kinder waren diese Tage auf dem Land ein unvergessliches Erlebnis. 

Jürgen & Rosemarie 

1977 - 2001 

Am 2. Mai 1977 übernahm die Tochter Rosemarie zusammen mit ihrem Mann Jürgen Wuth, die elterliche Gaststätte. Jürgen Wuth, umgangssprachlich auch „Starkbier" genannt, prägte die Gaststätte durch seine bescheidene Art nachhaltig, indem er sich besonders durch sein Organisationstalent in Zeiten von Plan- und Mangelwirtschaft auszeichnete. Die Gaststätte wurde bis zur Wende als Kommissionsgaststätte des Konsums betrieben, immer in der Hoffnung, dass eines der 3 Kinder die Tradition fortführt. Nach der Wende erfolgte eine sofortige Reprivatisierung und umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden geplant. Leider verstarb Jürgen Wuth im September 1990 und konnte nicht mehr miterleben, wie die Gaststätte im Mai 1993 in neuem Glanz erstrahlte. Unterstützung erhielt Rosemarie von ihrem jüngsten Sohn Mirko. Sie versuchten gemeinsam, den neuen Umständen Rechnung zu tragen. Es war nicht einfach, die Menschen änderten ihre Lebensgewohnheiten, auch ihre wirtschaftlichen Verhältnisse wandelten sich. Selbst der traditionelle Stammtisch brach weg. Neue Ideen mussten her. Attraktive Angebote in einem angenehmen Ambiente, eine gepflegte Küche und die kompetente Ausrichtung von Familienfeierlichkeiten bestimmten nun die Arbeit im Restaurant.

Mirko & Carmen

seit 2001

Im Jahr 2001, dem 100jährigem Familienbesitzes des „Schönburg'schen Hofes" übergab die Mutter das Zepter an ihren Sohn. Im selben Jahr wurde mit der Eröffnung des idyllischen Biergartens ein weiteres Kleinod geschaffen. Heute steht der “Schönburg’sche Hof” für gehobene Gastronomie aus regionaler und internationaler Küche.Mirko schöpft Kraft aus seiner Familie – Ehefrau Carmen und seine vier Kinder sind sein Lebenselixier. Seine Tochter Anna und sein Sohn Wilhelm sind bereits ein fester Bestandteil des Teams. Mit ihnen gemeinsam bewahrt er das Erbe seiner Vorfahren und blickt mit voller Zuversicht in die Zukunft.

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